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Das Pop
BE - EMI
Three parts Belgian and one part Kiwi, Das Pop are Bent Van Looy (vocals), Niek Meul (bass), Reinhard Vanbergen (guitar) and Matt Eccles (drums). The band’s spirited guitar-pop is hummable, danceable and utterly infectious.
Soulwax (aka 2 Many DJ’s) took a break from touring and remixing the world’s biggest acts to produce Das Pop’s album which was released in September. Already championed by Parisian dance heroes Justice, Das Pop’s album captures on tape their brilliance on the live stage.
— German Bio —
Zusammengefunden haben Das Pop vor knapp einer Dekade auf einem Schulhof im belgischen Gent, als Bent Van Looy dort Reinhard Vanbergen und Niek Meul über den Weg lief. Bent war gerade von seiner bisherigen Schule in Antwerpen geflogen, weil er sich an ein paar Schulkameraden gerächt hatte. „Ich musste wirklich abhauen“, berichtet er heute. „Also bin ich mit 16 Jahren nach Gent gezogen und habe dort in einer kleinen Dachkammer gehaust. Ich fand das großartig!“ Angesichts der Tatsache, das Bent in einem abgelegenen belgischen Wäldchen groß wurde und bis zum Alter von dreizehn Jahren nur Klassik hören durfte, lässt sich vielleicht nachvollziehen, was die neugewonnene Freiheit in Gent für den Teenager damals bedeutet haben mag.
Die gemeinsame Liebe zur Musik ließ die drei Schulfreunde schnell eine Band gründen, zunächst unter dem Namen Things To Come. Bent war der singende Drummer, Niek hat Bass am Schul-Cello gespielt und Reinhard war bereits damals schon ein absolutes Talent an der Gitarre. „Eigentlich ist Reinhard ein klassisch ausgebildeter Geiger. Zigeuner aus dem Norden Frankreichs haben ihm das beigebracht“, so Bent. „Ab und an verschwindet er gerne mal für eine halbe Ewigkeit und taucht plötzlich mit den unbeschreiblichsten Riffs wieder auf. Man hat manchmal Schwierigkeiten, seine Finger noch zu sehen, wenn er sie über die Saiten schiebt.“
Anfangs hat die Band Songs geschrieben und sie mit dem jeweiligen Genre betitelt, denen sie zuzurechnen waren. „Wir hatten also Stücke wie ‚The Jazz’ und ‚The Disco’“, erinnert sich Bent. „Aber es war klar, dass wir letztlich nur Pop in all seinen verschiedenen Formen angesteuert haben. Insofern war es also ein logischer Schritt, dass wir irgendwann zu Das Pop wurden. Nachdem wir dann einige Jahre in Schlafzimmern und auf Geburtstagspartys gespielt haben, haben wir uns dazu entschlossen, keine halben Sachen mehr zu machen und es voll und ganz durchzuziehen. Wir haben die Uni geschmissen, unsere Jobs, einfach alles. Von dem Punkt an haben wir zwar vorerst am Existenzminimum gelebt, aber hey: Wir waren eine richtige Band.“
Binnen kürzester Zeit fand Das Pop in der näheren Umgebung anhaltende Beachtung. Und nachdem sie einen bekannten Band-Contest gewonnen hatten, wurde auch das belgische Radio auf die Band aufmerksam und hievte sie und ihren leicht psychedelisch anmutenden Elektro-Pop schnurstracks ganz nach oben – und zwar sowohl in den Charts als auch, aufgrund ihrer beeindruckenden Live-Shows, auf die Top-Positionen sämtlicher belgischen Festival-Plakate. Kein Wunder, dass der Erfolg auch in anderen Ländern wie Deutschland oder Spanien nicht ausblieb. „Wir hätten noch jahrelang so weitermachen können“, meint Bent, „aber irgendwie fing es an, uns zu langweilen. Plötzlich sind dann diese neuen Songs entstanden und haben uns dazu veranlasst, alles Bisherige hinter uns zu lassen und noch einmal ganz von vorne anzufangen – denn diese Songs mussten vollkommen anders umgesetzt werden.“
video
Das Pop: The Game from Big Active on Vimeo.



